ARTe Kunstmesse Stuttgart 2026
Stand noch nicht bekannt

Galerie in der Austraße

Die Galerie in der Austraße ist eine junge Galerie im Herzen Bambergs, die den bis jetzt noch relativ Unbekannten Maler und Grafiker Friedrich „Fritz“ König (geboren 14.10.1940 in Hohenberg an der Eger, gestorben am 14.04.2017 in Selb) der Öffentlichkeit präsentiert.

König, geboren am 14.10.1940 im Oberfränkischen Hohenberg an der Eger, fand schon in jungen Jahren seine Erfüllung in der Malerei. Was lag da näher als eine Lehre als Flachdrucker bei der damals Ortsansässigen Porzellanfabrik Hutschenreuther zu beginnen.

Sein Können verfeinerte er außerdem in der Porzellanfachschule in Selb/Oberfranken welche er mit guten Abschluss beendete. Er ging dann für drei Jahre,von 1963 – 66 zu Hutschenreuther als Mustermaler zurück, um dann als Dekorentwerfer bei den Melittawerken in Minden von 1966 – 68 tätig zu sein. Ende der 60er Jahre wechselte er dann zu Rosenthal Porzellan nach Selb, wo der damalige Direktor und Besitzer, Phillip Rosenthal sein herausragendes Talent erkannte und ihn auf das Royal College of Art in London schickte.

Diese inspirierende Zeit hielt er später auch in einem seiner Werke, dem „Yellow Submarine“ als Hommage an seinen Aufenthalt fest.

Zurück in Deutschland verband ihn auch ziemlich schnell eine enge Freundschaft mit Eugen Gomringer, dem Kulturleiter bei Rosenthal. In dieser Zeit lernte er auch Andy Warhol kennen, der damals mit der Designabteilung von Rosenthal kooperierte und unter dessen Einfluss eines seiner Bilder („20 Schneemann Portraits“) entstand.

Anfang der 80er Jahre bis in das Jahr 2003 hatte er dann die Leitung der Designabteilung der Firma Bauscher in Weiden,Oberfranken (Hotelporzellan) in seinen Händen, die er erfolgreich führte.

Zu seinen Lebzeiten hatte König selbst einige Ausstellungen in München und in Zürich, wobei er vor allem durch seine Streichholzgrafiken auffiel. Nicht ohne Grund sagte sein Freund Eugen Gomringer: „Was Günther Uecker der Nagel, ist Fritz König das Streichholz“.

Friedrich „Fritz“ König starb im Jahre 2017 im Oberfränkischen Selb und hinterlässt eine bunte Vielfalt an Werken, die von trockenem Humor, versteckter Erotik, dem Zeitgeist der 60er und 70er Jahre und außergewöhnlichen Talent nur so leuchten.

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