Galerie Nielsen
Willkommen in der Galerie Nielsen, wo kreativer Aufbruch und urbaner Zeitgeist sich in zeitgenössischer Kunst verbinden – mitten in der Metropolregion Hamburg.
Contemporary Art mit Charakter – vielfältig, kraftvoll, facettenreich, unverwechselbar.
Unsere Ausstellungen und Messeauftritte feiern das Experiment, die pulsierende Lebendigkeit und das Unerwartete – immer mit einem Hauch Retro-Rebellion. Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Positionen persönlich auf Kunstmessen und ausgewählten Events. Jede Präsentation wird so zum Auftritt eines Künstlerkollektivs, das im direkten Dialog einen authentischen Zugang zu den Werken ermöglicht.
Elvira Heimann
Elvira Heimann setzt sich in ihren abstrakten Gemälden sinnlich mit der Natur auseinander. Ihre Arbeiten balancieren Chaos und Ordnung und erinnern zugleich an die kindliche Freiheit des Spiels. Durch intuitives Mark Making und ausdrucksstarke Bewegungen entwickelt sie eine Bildsprache, die daran erinnert, dass es mehr gibt als das Sichtbare – und dass der Mensch tief mit der Natur verbunden ist. Mark Making, verstanden als das Erschaffen von Linien, Texturen und Formen, gilt bereits in der frühkindlichen Entwicklung als entscheidender Meilenstein für Kreativität und Sprache und erschließt vorbewusste Dimensionen.
Elvira Heimann erforscht als Künstlerin und Psychologin, wie Menschen sich in einer oft chaotisch erscheinenden Realität orientieren und anpassen. Ihre Arbeit spiegelt den Prozess des Aufbaus innerer Struktur wider – eine Art, Erfahrungen zu filtern und zu formen, vergleichbar mit den ordnenden Prinzipien der Natur selbst.
Elvira Heimann lädt mit ihren Gemälden dazu ein, Ungewissheit und das Fließende anzunehmen, und eröffnet den Betrachtenden einen tieferen, umfassenderen Dialog mit sich selbst. Ihre Werke fördern ein Gefühl von Verbundenheit, Widerstandsfähigkeit und Präsenz.
Uwe Tabatt
Uwe Tabatt, geboren im Jahre 1966 in Berlin, lebt und arbeitet seit 1990 als Künstler in Berlin und Glienicke. Seine Kunst verbindet einen zivilisationskritischen Impetus mit einem phantastischen Realismus.
Tabatt ist kein gewöhnlicher Künstler, er lässt sich nicht in eine Schublade packen. Er hat sich seinen eigenen, unverwechselbaren Stil erarbeitet und bewahrt.
Seine Bilder erzählen Geschichten. Erst auf den zweiten Blick entdeckt man kleine Details die der Künstler geschickt einbaut, um den Betrachter zu fesseln und neue Aspekte anzubieten. Seine Bilder dokumentieren nicht nur Fakten und Ereignisse, sie zeigen Visionen und geben Denkanstösse. Zum Einen entzaubern sie dem Betrachter ein Lächeln und gleichzeitig machen sie nachdenklich. Oft sind es ernste Sachverhalte, die er mit künstlerischer Professionalität visualisiert und dabei stets mit einer Prise Ironie und Humor würzt. Er macht sich Gedanken um die Welt, die ihn umgibt und setzt seine Gedanken in seinen Arbeiten um. Damit ermuntert er den Betrachter zum Perspektivenwechsel und regt zum kritischen Nachdenken über das Dargestellte an.
Bei der künstlerischen Umsetzung hat Uwe Tabatt eine ganz besondere Handschrift. Seine Bilder wirken stereoskopisch, er verstärkt diese Wirkung durch hinzufügen von plastischen Elementen. In den Plastiken und beweglichen Bildobjekten von Uwe Tabatt mischt sich Rundes und Stacheliges, Stadt und Natur, Organisches und Urbanes. Das Runde hat es ihm ebenso angetan wie das in die Höhe wachsende Extreme. Teilweise drehen sich Tabatts Werke auch. Rotierende Reifen können als Symbole von Geschwindigkeit und Dynamik gelten und bilden das Hintergrundgeräusch der lauten, benzingetränkten, expandierenden Metropole.
Den emotionalen Überschwang paart Uwe Tabatt mit einem rauen Rhythmus, der erzeugt wird durch eine gehörige Portion Sarkasmus. Tabatt bemalt seine Formen in Holz, Gummi, Metall und auf Leinwand mit Acryl. Pinselführung und Farben erzeugen blubbernde Ruhe, wenn Flaute ist, und knisternde Spannung, wenn Rotation aufkommt. Regelmäßige Ausstellungen seit 1990 in Galerien, Bundesministerien, Landtagen und Museen. Seine Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Nathali v. Kretschmann
Nathali von Kretschmann möchte mit ihren Werken beim Betrachter positive Emotionen wecken und dazu animieren, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.
Nathali – auch unter ihrem Künstlernamen Nathali vK bekannt – kam durch ihr familiäres Umfeld bereits früh mit Kunst in Berührung. Schließlich folgte sie ihrer Berufung mit dem Studium der visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Kunst. Über 20 Jahre lang lebte sie ihre Kreativität mit einer eigenen Agentur aus, blieb aber stets ihrer größten Leidenschaft treu: Eigene Kunstwerke zu schaffen.
Einen besonderen Schwerpunkt im Werk der diplomierten Grafik-Designerin nimmt die Pop Art ein. Dabei verwendet sie Motive, Logos und Fotos berühmter Persönlichkeiten. Inspiriert von Pop Art-Künstlern wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein entwickelte sie ihren erfrischend-eigenen Stil.
Neu hinzugekommen ist ihre Mirroring-Art. Farben werden auf eine von ihr entwickelten Spiegelfläche aufgetragen und sorgen für faszinierende visuelle Effekte – Die Motive wirken plastisch, durch den Einfluss unterschiedlicher Lichteinstrahlung und Spiegelung der unmittelbaren Umgebung. Raum wird Teil des Bildes voller Dynamik und Lebendigkeit. Für ihre Serie Love in the Mirror wird gar der Lufballon zur Inspirationsquelle. Auch hierfür entwickelte sie zur Herstellung eine ganz eigene spezielle Technik. In poppig-leuchtenden Farben, voller spielerischer Leichtigkeit, scheinbar schwebend ziehen diese skulpturalen Objekte den Betrachter sofort in ihren Bann.






