ARTe Kunstmesse Wiesbaden 2026
Stand E8/2

Galerie Niza

„Gegründet im Jahr 2020 übernimmt die Galerie niza unter der Leitung von Nicole Langguth-Zaiß das frühere Atelier Hopf, in dem der Maler und Skulpturist Michael Hopf von 1995 – 2020 sowie der Ausnahmekünstler miho von 2015 – 2020 ihre Arbeiten finisierten und ausstellten.

Mit der Neueröffnung der Galerie im Hotel Sächsischer Hof in Meiningen setzt die Galerie niza die Tradition des Atelier Hopf und seiner Künstler fort und widmet ihnen und ihren Werken fortan eine wechselnde Ausstellung an ihrem Heimatstandort.

Mit regelmäßig wechselnden Themen der vorgestellten Werke inszenieren wir einzigartige Ausstellungen unserer Künstler in modernem Ambiente in unserer Galerie im Hotel Sächsischer Hof in Meiningen oder bei Veranstaltungen mit ausgewählten Partnern.“

Adelio Sarro (*1950 in Andradina, Brasilien) gehört zu den international bekanntesten zeitgenössischen Künstlern Brasiliens. Der autodidaktische Maler, Bildhauer und Monumentalkünstler fand nach dem prägenden Besuch des Portinari-Museums 1972 zur Kunst und entwickelte in den folgenden Jahrzehnten eine unverwechselbare Bildsprache.

Seine Werke verbinden expressive Farbigkeit mit einer tiefen humanistischen Haltung. Im Mittelpunkt stehen der Mensch, seine Würde und seine Beziehung zu Gesellschaft, Natur und Spiritualität. Charakteristisch für Sarros Arbeiten sind dynamische Formen, leuchtende Farbflächen und eine malerische Tiefe, die den Betrachter zu einer individuellen Auseinandersetzung einlädt. Neben zahlreichen Gemälden schuf Sarro monumentale Skulpturen, Reliefs und Glasfenster, die weltweit im öffentlichen Raum, in Kirchen und Museen zu finden sind.

Evandro Schiavone (*1984, Salto, São Paulo) gehört zu den brasilianischen Malern, die handwerkliche Präzision mit einer ausgeprägt erzählerischen Bildsprache verbinden. Schon früh begann er zu zeichnen und zu malen; heute arbeitet er überwiegend in Öl auf Leinwand.

Seine Bilder wirken auf den ersten Blick realistisch – Figuren, Gegenstände, Landschaften sind klar erkennbar. Doch bei genauerem Hinsehen verschiebt sich die Wahrnehmung: Proportionen verändern sich, Räume öffnen sich ins Unbestimmte, Alltägliches kippt ins Traumhafte. Schiavone interessiert weniger die reine Abbildung als der Moment, in dem Realität und Vorstellung ineinander übergehen.

Charakteristisch ist sein sensibler Umgang mit Licht und Transparenz. Viele Arbeiten entwickeln eine stille, fast schwebende Atmosphäre. Dabei bleibt genug Offenheit, damit Betrachterinnen und Betrachter eigene Assoziationen entwickeln können – die Bilder erzählen keine abgeschlossenen Geschichten, sondern lassen Raum.

Schiavone hat seine Werke in Brasilien und international gezeigt; sie befinden sich in privaten Sammlungen im In- und Ausland. Ein Highlight seiner bisherigen Karriere war die Ausstellung im Museum of Modern Art (MoMa) in San Francisco.

Seine Nähe zum Surrealismus ist erkennbar, dennoch bleibt seine Handschrift eigenständig und zeitgenössisch.

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