Marina Susanne Hahn
„Ich liebe Verbindungen und Transformation durch Kunst. Es ist mir wichtig, Schönheit ohne Perfektion aber mit Bedeutung in offenen Erfahrungsräumen zu schaffen. Thematisch interessieren mich Fragen zu mentalen Zuständen, Übergängen, Sehnsüchten, Verbundenheit und die Atmosphäre des Dazwischen.
Meine Malerei ist tief in meinen Lebenserfahrungen verwurzelt: Einer lebenslangen Faszination für Kunst, der frühen Inspiration durch Werke meines Großvaters, akademischen Ausbildungen, Reisen und einer tiefen Wertschätzung für Menschen, Tiere und der Natur im Allgemeinen. All das prägt meine künstlerische Vision und meinen kreativen Prozess.
Kunst ist für mich eine Obsession. Sie bedeutet sowohl eine Rückkehr zu meinen Wurzeln als auch eine ständige Suche nach Weiterentwicklung und Verstehen. Meine Einflüsse reichen von prägenden Begegnungen bis hin zu den Werken von Künstlern und Künstlerinnen der Klassischen Moderne sowie der Gegenwartskunst. Inspiration finde ich besonders im Mark-Making von Cy Twombly. Es ist sicherlich ein verbindendes Element in meiner Malerei. Diese Einflüsse sind mir ans Herz gewachsen. Darüber hinaus fordere ich mich selbst heraus, einen eigenen Weg zu gehen.
Meine Kunst hat im aktuellen Kunst-Diskurs ihren Platz: Identität und Zugehörigkeit, mentale Zustände, Sehnsucht und Entfremdung, Zwischenräume, Übergänge, Auflösung klarer Erzählungen sowie der Fokus auf Atmosphäre statt auf eindeutige Botschaften. Dies sind Anliegen, die auch meine Arbeiten beschreiben.
Mein künstlerisches Schaffen umfasst verschiedene Stile, die durch die expressive Technik des Mark-Makings verbunden sind. Ich arbeite hauptsächlich mit Öl, Acryl und Mixed Media. Unabhängig vom Medium ist das Arbeiten in Schichten ein zentraler Bestandteil meines Prozesses. Meine Gemälde wachsen organisch oft in sichtbaren Texturen und einer ausdrucksstarken Farbpalette.“



