Frank Hertfelder
„Seit fünfzehn Jahren ist die Malerei für mich Quelle von Freude, Entspannung und innerer Balance. Die Begegnung mit dem Künstler Werner Neck († 2015) war prägend – er öffnete mir die Tür zur Welt der Farben, der Leinwand und der klassischen Ölmalerei. Bei ihm lernte ich den bewussten Umgang mit Pinsel, Farbe und Technik – und die Liebe zur Landschaft als Ausdruck von Harmonie und Stille.
Ich möchte Kunst schaffen, die Lebensfreude vermittelt. Bilder, die positive Energie ausstrahlen, ohne zu verstören – vor denen man steht und einfach nur genießt. Ich mag Kunst, die keine Erklärung braucht. Wenn jemand sagt, meine Werke seien „positiv“, ist das für mich das schönste Kompliment.
Kunst bedeutet für mich: Emotionen wecken, Intuition zulassen, loslassen. Nicht das fertige Bild im Kopf haben, sondern den Weg dorthin genießen. Manchmal scheitern, weitermachen, durchhalten – und dann diesen einen Moment erleben, in dem alles zusammenfindet: Farbe, Form, Gefühl. Wenn ich Tage oder Wochen später vor einem fertigen Bild stehe und es mich immer noch berührt, weiß ich, dass es gelungen ist.
Neben der Malerei schreibe ich Bücher – Geschichten, die wie meine Bilder vom Leben, von Emotionen und von der Kraft der Vorstellung handeln. Ob Kinderbuch, Roman oder gesellschaftliches Thema: Schreiben ist für mich eine weitere Form, Gedanken und Gefühle sichtbar zu machen. Wort und Farbe gehören für mich zusammen – beide erzählen Geschichten, beide berühren auf ihre Weise.
Jedes meiner Werke trägt Erinnerungen in sich – an Gedanken, Stimmungen und Augenblicke während des Malens oder Schreibens. Diese Emotionen bleiben in Bild und Text eingeschrieben. Kunst ist für mich mehr als Ausdruck: Sie ist gelebte Freude, Erfahrung und die Einladung, das Schöne im Leben zu sehen.“



