Astrid Hörr-Mann
Ausgehend von einer Berufsausbildung in Keramik-Bildhauerei und einer langjährigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksformen entstanden geschmiedete Objekte aus Kupfer und Messing ebenso wie Assemblagen, oft unter Einbeziehung von Zeit-Symbolen wie Sanduhren oder Uhrwerkelementen.
Bedeutenden Einfluss auf ihre Arbeit hat das Hitsuzendo (jap. ; „Pinsel-Zen-Weg“), eine japanische Kunstform, deren Ritual der meditativen Versenkung mit anschließender impulsiver Aktion die Künstlerin in ihrem aktuellen Projekt „Tao & Stoa“ weiterentwickelt.
Neben ihrem Schaffen als freie Künstlerin ist Astrid Hörr-Mann Heilpraktikerin für Psychotherapie. In ihrer Serie „Kunst und Psyche“ verbindet sie künstlerische Prozesse mit psychologischen Modellen und Methoden – diese Werkreihe war 2024 bereits auf zwei Einzelausstellungen zu sehen.
Philosophische und psychologische Aspekte spielen insgesamt eine zentrale Rolle in ihrem Schaffen und bilden die geistige Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit.



