KUNSTHAUS HANNOVER
Das KUNSTHAUS HANNOVER ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst im Zentrum von Hannover. Sie wurde 1997 gegründet und zeigt Werke des 20. und 21. Jahrhunderts in wechselnden Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler. Der Schwerpunkt liegt auf moderner Kunst, professioneller Präsentation und persönlicher Beratung.
Richard Wientzek
Der Künstler heißt Richard Wientzek, geboren 1970 in Bamberg, wo er lebt und arbeitet. Bekannt ist er für extrem präzise 1:1-Zeichnungen von Alltagsobjekten – Brot, Geldscheine, Spielzeug, Tiere. Mit Tuschepunkten und Farbstiften erzeugt er fast fotorealistische, zugleich poetische Bilder. Sein Thema: das vermeintlich Banale wird zur Ikone – humorvoll, konzentriert, bedeutungsvoll.
Seine Arbeiten wurden in Museen gezeigt (u. a. Bamberg, Prag, Wien) und sind bei Sammlern aufgrund ihrer Technik und ihres Ideenreichtums geschätzt.
Ortaire de Coupigny
Ortaire de Coupigny ist ein zeitgenössischer Künstler, der mit Malerei und Zeichnung arbeitet. Seine Werke zeichnen sich durch eine reduzierte, poetische Bildsprache aus und beschäftigen sich mit Themen wie Raum, Erinnerung und Wahrnehmung. Durch feine Farbnuancen und klare Kompositionen entstehen ruhige, konzentrierte Arbeiten, die zur intensiven Betrachtung einladen.
Anne Böddeker
Anne Böddeker wurde 1966 in Schleswig-Holstein geboren. Nach ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Modedesignerin am Lette-Verein in Berlin (1988) absolvierte sie 1996 das Diplom zur Gemälderestauratorin am Palazzo Spinelli in Florenz. Seit 1989 lebt und arbeitet sie in Hamburg als freischaffende Kostümbildnerin, Restauratorin und Malerin. Seit 2008 ist sie zudem als Dozentin für Zeichnen und Malerei an verschiedenen Sommerakademien tätig. 2019 bezog sie ihr eigenes Atelier an der Ostsee. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen.
Jan M. Petersen
Jan M. Petersen wurde am 16. März 1969 in Bad Vilbel geboren.
Ab dem Jahr 2000 prägte er maßgeblich die Kunst im öffentlichen Raum, unter anderem mit der Eröffnung der Freiluftgalerie am Boxhagener Platz in Berlin sowie der Ateliergalerie „Haarkunst 15“, die er 2001 gemeinsam mit Freunden gründete. Es folgten zahlreiche Auftragsarbeiten im Bereich Kunst und Design sowie 2004 die Gründung des Instituts für Bild- und Materialforschung mit Sitz in Pfaffendorf, Brandenburg.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte er 2008 mit dem Kunstprojekt „Kunstkaufhaus – Ost“. Seitdem entwickelte er seine Arbeit konsequent weiter, unter anderem durch den Ausbau eigener Ausstellungshallen und die Publikation des Buches „13 Jahre Arbeiten“ (2012). Ab 2016 rückten Cortenstahl und Metall verstärkt in den Fokus seiner künstlerischen Praxis, woraus großformatige, markante Skulpturen entstanden, die Architektur, industrielle Materialien und moderne Ästhetik verbinden.
Heute lebt und arbeitet Jan M. Petersen in Brandenburg und Berlin. Seine Werke sind in Galerien sowie in zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum vertreten und stehen für die enge Verknüpfung von Kunst, Architektur und Materialforschung.








