ARTe Kunstmesse Konstanz 2026
Stand C4/3

Frank Nitsche

Als Kind fand Frank Nitsche in der Zeichnung einen Ort, an dem die Welt leicht wurde. Doch die DDR lenkte ihn zunächst in ein anderes Feld: Mathematik und Physik, zwei Staatsexamina und zwei Jahrzehnte lang unterrichtete er diese Fächer – Zahlen statt Farben. Der leise Gegenentwurf blieb: Im „Zwischenraum“ traf er den Künstler Paul Otto Knust, der zum Mentor und väterlichen Halt wurde und die Tür zur Malerei endgültig aufstieß.

Mit 41 zog Nitsche die Konsequenz, drehte sein Leben noch einmal und ging an die Burg Giebichenstein (Kunstpädagogik), parallel als Gasthörer an die HGB Leipzig – Atelier statt Klassenraum, Bilder statt Formeln.

“Ich male aus dem Vertrauen, dass die Welt – trotz Bruchkanten – ein Ort von Farbe, Licht und Leichtigkeit ist“. Dieses Lebensgefühl wird in meinen Bildern zur Bühne: Licht trifft auf Bewegung, Formen lösen sich, werden vom Hellen durchdrungen und finden im Spiel neu zusammen. Was entsteht, ist kein statisches Bild, sondern ein Dialog aus Rhythmus, Farbe und Tempo – ein Lichtspiel, das den Puls des Lebens spürbar macht.“

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