Ulf Obermann-Löwenstein
Ulf Obermann-Löwenstein, bildender Künstler aus Hamm, arbeitet unter dem Namen Flu. Seine Malerei bewegt sich zwischen Struktur und Stille. Schichtungen, Linien und Risse schreiben sich in die Oberfläche ein und machen Zeit sichtbar.
In der Serie Grenzzeit untersucht er Übergänge und Schwellenräume. Risse erscheinen nicht als Brüche, sondern als Spuren von Veränderung. Jede Arbeit balanciert zwischen Verdichtung und Offenheit – sie hält Bewegung an, ohne sie zu erstarren.
Grenzzeit ist ein Resonanzraum: leise, konzentriert, offen für das, was sich zeigt, wenn Grenzen ins Fließen geraten. Ergänzt wird die Präsentation durch das Einzelwerk Rotkäppchen, das als erzählerischer Kontrapunkt einen anderen Blick öffnet – zwischen Unschuld und Ahnung.




