Anne Ruffert
Anne Ruffert formt haptische Bildwelten aus Acryl und gefundenen Materialien. Aus der genauen Beobachtung entstehen vielschichtige Oberflächen: Schichten, Risse und Fragmente werden zu visuellen Erinnerungen. Ihre Arbeiten sind eine stille, ästhetische Anklage gegen Vergessen und Zerstörung — eine Metamorphose, in der Altes neu wird und die Umwelt zur Sprache kommt.
Ihre Bilder sind taktile Landschaften: mit Acryl, Sand, Fundstücken und Materialcollagen erzeugt sie Oberflächen, die man nicht nur sieht, sondern fast fühlt. Ihr Werk speist sich aus einer genauen Beobachtungsgabe. Was andere achtlos passieren lassen, wird bei ihr aufgehoben — Spuren, Verwerfungen, Blätter, Schalen, vergängliche Formen werden gesammelt und in neuen Bildgefügen wiederbelebt.



