Heike Lin Triebel
Heike Lin Triebel lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in Berghausen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen figurativer Malerei, emotionalem Storytelling und kraftvoller Symbolik. In großformatigen Werken verbindet sie lasierende Farbschichten, Pigmente, Oxidationsfarben und strukturierte Oberflächen zu atmosphärisch dichten Bildwelten.
Thematisch kreisen ihre Serien um Freiheit, innere Stärke, weibliche Identität und den Verlust kultureller wie natürlicher Räume. Ihre aktuellen Serien Submerged Worlds und Wild Horses zeigen expressive Bewegungsstudien und poetische Reflexionen, getragen von wiederkehrenden Motiven, wie der Schwimmerin oder galoppierenden Pferden.
In dem Werk Mater Dolorosa Nova II – Incarnata zeigt Heike Triebel eine aufrechte weibliche Figur. „Incarnata“ – im Fleisch eingeschrieben, Teil eines Gewebes aus Erinnerung und Verlust. Sie steht am Scheideweg von Sichtbarkeit und Verschwinden, trägt das, was das Wasser nicht halten konnte. Rote Gaze verbindet hier das Bild mit einer Trilogie: Spurensuche nach dem Unvergänglichen, einer Frage, die bleibt – auch wenn alles andere vergeht.
Heike Lin Triebels Werke wurden international ausgestellt und mehrfach ausgezeichnet.




