Gudrun Dorsch
Die Werke von Gudrun Dorsch umfassen die Welt der unbewussten, nonverbalen Kommunikation durch Bewegung. Sie bedient sich dabei der Symbolkraft der Spirale, einem Sinnbild für den Anfang und das Ende. Ihre Malereien und Zeichnungen zeigen charismatische Personen, aufgebaut aus Bändern. Physische und psychische Grenzen des Menschen, aber auch Eigennamen, Übersetzungen, Überlieferungen und Wortspiele inspirieren sie in ihrem Schaffen.
Die Künstlerin ordnet sich dem enigmatischen Realismus zu, einer Stilrichtung, in der das Offenkundige verhüllt, verborgen, verschleiert wird und Mysterien als Teil des menschlichen Daseins verstanden werden. Mysteriös und undurchschaubar führen ihre Exponate den Betrachter in die eigene Rätselhaftigkeit. Deshalb versteht die Künstlerin ihre Werke nicht als reine Malereien oder gemalte Grafiken, sondern vielmehr als Kommunikatoren der Zwischenmenschlichkeit oder Transmitter zur Selbstreflektion.
Ihre Exponate wurden in vielen Kunstbüchern veröffentlicht und in der internationalen Presse erwähnt. 2025 wurde die Künstlerin aufgrund Auktionsergebnissen mit zwei ihrer Werke in die internationalen Datenbanken Artprice und Artnet aufgenommen. Mit ihren „Wickelfiguren“ etablierte Gudrun Dorsch eine unverwechselbare künstlerische Handschrift.



