Iris Kienle
Die Arbeiten von Iris Kienle entstehen aus der Auseinandersetzung mit Material, Natur und Veränderung. Öl, Sand, Muscheln und Strukturpasten werden Schicht für Schicht aufgetragen, überarbeitet, freigelegt und teilweise wieder zurückgenommen.
So entstehen Oberflächen, die an Sedimente, verwitterte Landschaften und Spuren von Zeit und Erosion erinnern. Fundstücke aus der Natur werden Teil des Bildes und bewahren zugleich ihre eigene Geschichte.
Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen abstrakter Malerei und materialbetonter Oberfläche. Dabei geht es weniger um die Abbildung konkreter Landschaften als um deren Erinnerung: um Schichten, Spuren und Horizonte, um Vergänglichkeit und Transformation – und um die Schönheit dessen, was durch Veränderung entsteht.



