[KUN:ST] Galerie
[KUN:ST] Galerie ist die Ausstellungs- und Messepräsenz von [KUN:ST] International, einem internationalen Kunstverein mit mehr als 400 professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern.
Auf der ARTe Kunstmesse Dortmund 2025 präsentiert die [KUN:ST] Galerie jüngste Positionen einer kleinen Gruppe von Künstler:innen des Vereins.
Um mehr über die einzelnen Künstler:innen zu erfahren, klicken Sie bitte rechts auf den kleinen Pfeil.
Anna-Laurin Blumberg D4/1
„Zwischen Raum und Mensch – Kunst als Brücke.
Ich male Orte (abstrahiert) an denen Menschen sich bewegen und sich entfalten. Besonders gerne gehe ich dafür in Parks/ an öffentliche Plätze und fange die Atmosphäre ein, die die Menschen kreieren. Ich zeige sozusagen Menschen, ohne sie direkt abzubilden. Und dann als Gegenpol male ich die Menschen direkt – mit ihren Emotionen. Häufig jedoch reduziert. Sodass Raum für Interpretation und die eigene Lebensgeschichte ist.“
Regina Claussen-Daw D4/1
CeramicART: Unikate für Innen-und Außen-TRäume
Die narrativen Objekte der Keramik-Künstlerin haben keine Vorbilder, sondern sind Gedankenspiele beeinflusst durch die Umwelt, durch die Natur. Mit Leidenschaft verbindet sie in der plastischen Gestaltung Körperlichkeit und Seele. Menschliche Körper verfremdet, verwandelt, entrückt, symbolhaft verspielt, werden in unterschiedliche Ausdrucksformen von Mensch und Tier modelliert. Durch den Hochbrand bei mindestens 1220 Grad sind die Figuren auch für den Außenbereich dauerhaft geeignet.
Regina Claussen-Daw hat ihre Atelier-Werkstatt im Grüngürtel zwischen Delmenhorst und Bremen. Ihre seelenhaften Figuren zeigt sie auch in ihrem Skulpturengarten.
Ulrike Conrads D4/1
Jahrgang 1953 in Sande/Friesland geboren, gründete 1983 eine Werbeagentur.
2002 entdeckte Ulrike die Objektkunst. Gegenstände in einen neuen Kontext zu stellen und ihnen neue Bedeutungen zu verleihen, war schon immer ihre Leidenschaft.
Besonders angetan ist sie von abgenutzten Gegenständen, deren Charme und Patina des Vergänglichen sie besonders liebt, insbesondere den Rost und das Ausbleichen. Durch die Veränderung von Oberflächen und das Einsetzen neuen Glanzes und schmeichelnder Farben ist jede Arbeit mit den Fundstücken eine einzigartige Herausforderung. Durch das Berühren, Drücken, Streichen und Formen der unterschiedlichen Gegenstände erweckt sie ihre Objekte zu neuem Leben.
Inspiriert und fasziniert von den ersten kunsthistorischen Zeugnissen der Menschheit, schafft sie Objekte aus Gegenständen, die weggeworfen wurden oder ausgedient haben. Diese Werke vermitteln dem Betrachter eine besondere Botschaft und laden ihn zum Verweilen ein.
Seit 17 Jahren stellt sie regelmäßig im In- und Ausland aus.
Zofia Funke D4/1
Zofia Funke, geb. 1944 in Warschau, Enkelin des bekannten polnischen Malers Andrzej Z. Oleś (1886-1952). In den Jahren 1961-1965 studierte sie Chemie. Ihre Promotion verteidigte sie 1984 an der Technischen Hochschule Merseburg. Seit 1978 lebt sie mit ihrem Mann, Manfred Funke, in Deutschland. Seit 2009 lernte sie Aquarellmalerei bei Suchra Gummelt. 2020 begann sie mit Acryl Pouring, 2020 lernte sie Radierung und Frottage bei Uwe Duday und 2021 Lithografie bei Hans-Rainer Otto Rausch in Halle. Sie ist fasziniert von Acryl, Pouring auf Leinwand, die sich durch eine einzigartige Farbtiefe, starke Kontraste, aber auch durch das harmonische Zusammenspiel kräftiger Farbtöne auszeichnet. So entstehen außergewöhnliche Bilder, in denen sich die Liebe und Leidenschaft zur Malerei widerspiegeln.
E-Mail: zofia.funke@gmx.de
Christian Geddert D8/2
In der Reihe „Skulpturen mit Durchblick“ begegnen dem Betrachter u.a. Bronze-Figuren auf Holzstelen / Sockeln aus Eiche und Nussbaum (meist farblich gestaltet).
Der Künstler Christian Geddert thematisiert meist Prozesse der Entwicklung und Entfaltung in unterschiedlichen Lebenslagen. Hierbei bringt er Redewendungen und menschliche Verhaltensweisen aber auch Thematiken unsere Umwelt betreffend hintersinnig zum Ausdruck. Die stets mit Bedacht gewählten Titel zaubern dem Betrachter meist ein Schmunzeln auf die Lippen- regen ihn zugleich aber auch zum Nachdenken an…
Sabine Geddert D8/1
Sabine Geddert wurde in Hannover geboren. Sie hat ihr Kunststudium in Hamburg im Fachbereich Gestaltung und llustration unter anderem bei Professor Oelke absolviert mit einem Abschluss 1982 als Diplom-Designerin (Illustratorin).
Seitdem arbeitet sie als freie Künstlerin (Malerei und Skulptur) in Hamburg. Wie in der Natur sind ihre Darstellungen oft belebt, welches sich aber nicht auf den ersten Blick offenbart. Es fasziniert sie das scheinbar realistische, welches dem Betrachter die Wahl zwischen z.B. „Seestück“ oder „Seh-Stück“ lässt. Ihre Arbeiten werden auf vielen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. Sie ist Mitglied im BBK – Bund Bildender Künstler und in [KUN:ST] International.
Judith Kötter E4/2
Judith Kötter widmet sich seit ihrer Kindheit mit großer Leidenschaft der Kunst. In ihren Malereien beschäftigt sie sich mit den Themen Musik und Emotionen, aber auch mit der Tier- und Umwelt. Dabei lässt sie Realismus und Surrealismus miteinander verschmelzen und ermöglicht dadurch ganz neue Sichtweisen. Expressive Farbigkeit, verzerrte Räumlichkeiten und auch experimentelle Zufallstechniken machen ihre Werke aus.
Judith Kötter hat ihr Kunststudium an der Universität Osnabrück abgeschlossen. Sie ist als Künstlerin und Kunstpädagogin im Emsland tätig.
Olga Manilov D4/1
…mit Absicht beginnt, im Zufall vollendet…
Als zeitgenössische Künstlerin verfolgt Olga Manilov einen experimentellen und vielseitigen Weg, der von einer tiefen Liebe zu Materialien und dem Wunsch geprägt ist, Emotionen in greifbare Formen zu übersetzen. Seit ihrer Kindheit fasziniert von kreativen Prozessen, hat sie die Malerei in den letzten Jahren immer mehr gefesselt. Ihre Arbeiten sind minimalistisch und oft monochromatisch und verwenden natürliche Materialien wie Walnussschalenmehl, Steinmehl, Holzasche und viele andere. Diese Materialien haben jeweils ihren eigenen Charakter und ihre eigenen »Regeln«, die sie respektiert und in das Design einbezieht.
In ihren Kompositionen spielt Olga Manilov bewusst mit Kontrasten und harmonischen Elementen und schafft Texturen, die den Betrachter einladen, sich nicht nur visuell zu engagieren, sondern die Oberfläche auch haptisch zu erleben. Sie strebt ein ungefiltertes Kunsterlebnis an, das Raum zur Reflexion und persönlichen Emotionen bietet. Es entstehen unvorhersehbare Strukturen und Formen, die das Auge herausfordern und den Betrachter für einen Moment sprachlos stehen lassen können.
Ihre Werke werden regelmäßig in Kunstausstellungen und Messen gezeigt und finden sowohl nationale als auch internationale Anerkennung. Sie regen zum Entdecken, zur persönlichen Reflexion und zur Begegnung mit den Nuancen natürlicher Materialien an, die, wie die menschliche Natur, ebenso lebendig und widersprüchlich sein können.
Vera Nienkemper D4/1
Die Freude am künstlerischen Ausdruck wurde Vera Nienkemper in die Wiege gelegt. Bereits Vater und Großvater schufen zahlreiche Bilder ihrer westfälischen Heimat.
Die Aufnahme eines Studiums der Architektur an der TU Dortmund war die logische Konsequenz, einen attraktiven Brotberuf mit künstlerischem Schaffen zu verbinden. Beginnend mit plastischem Gestalten und Bildhauer-Arbeiten in Steinbrüchen, traten später großformatige Bilder in Acryl, Quarzsand und Naturkohle hinzu. Architektonische Formen sind dabei ein zentrales Motiv.
Auch die während des Studiums entstandenen Aktzeichnungen inspirierten Vera Nienkemper zum expressiven Malen auf Leinwand mit leuchtenden Farben. Dabei entstehen Körperlandschaften, die durch ihre Farbexplosionen erheitern.
In ihrem „Atelier im Hafen in Dortmund“ entstanden bis 2019 ganz spezielle Schüttungen am Hafenbecken – mit Kanalwasser, Quarzsand und Marmormehl. Sie dienten als Grundierung für Malprozesse, die mehrfach angelegt, tiefere Strukturen erkennen lassen und betonen.
Ihre grafischen Arbeiten, vorwiegend Holz- und Linolschnitte, fokussieren sich auf Kirchen und historische Gebäude, etwa St. Reinoldi oder das Hafenamt in Dortmund. Ebenso werden situative Akte mit schnellen Strichen skizziert.
Seit 2020 hat Vera Nienkemper den künstlerischen Schwerpunkt in die City von Dortmund verlegt. Auf 120 qm schafft sie in ihrem Galerie-Atelier großformatige Acrylbilder, die mit Quarzsand und Naturkohle akzentuiert werden. Die Motive findet sie in ihrer Dortmunder Heimat.
Die Serie „Wasserschlösser“ stellt drei außerordentliche Gebäude in Dortmund dar. Darunter die Schlösser Bodelschwingh und Dellwig sowie das Haus Rodenberg. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Themen der Industriekultur. Zu dieser Serie gehören großformatige Bilder u.a. der Kokerei Hansa und der Zeche Zollern.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Aquarellbilder in expressiver Malweise. Deren Motive findet Vera Nienkemper in der Natur sowie Architektur verschiedener Städte.
In ihren neuesten Popart-Bildern verwendet sie Elemente als Hommage an Wassily Kandinsky oder Pablo Picasso, interpretiert sie und setzt Flächen spannungsreich und feinfühlig aneinander.
Marianne Reichling D1/2
„Meine Arbeiten sollen durch Linien, Strukturen, Farben und Formen leben und nicht die Realität abbilden. Jeder Betrachter soll sehen, dass Papiere eingebettet sind, Feinmehle die Strukturen bestimmen und in einigen Arbeiten Schellack, Wachs oder Kunstharz schimmernden Glanz erzeugen.
Experimenteller Umgang mit den Materialien, Wahrnehmung von Stimmungen, Innehalten in der Natur und das spätere Erarbeiten, sei es mit Pigmenten und Farbe oder mit fotografischen Vorlagen, führen zu gefühlvollen Bildern, die meine Emotionen ausdrücken.
Gerne verbinde ich Malerei und Fotografie zu einem ausdrucksstarken Objekt. Beide Medien ergänzen sich, edel, dezent und farbig. Die Malerei, teilweise auf Holz, teilweise auf Leinwand, ist ein Unikat und kann variabel zu verschiedenen Motiven gewählt werden. Sie bildet den abstrakten Gegenpart zu den erzählerischen Motiven.
Die Fotocollage aus vielen Einzelbildern bereichert meine Fotografie auf eine sehr kreative Art. Der Entstehungsprozess eines Bildes ist mir sehr wichtig, wichtiger als jede inhaltliche Interpretation.
Ich lebe und arbeite in Recklinghausen.“
Yasmin Shafi Beikli D1/1
Yasmin Shafi Beikli bringt seit 2022 ihre Emotionen und Farbinspirationen künstlerisch zum Ausdruck.
Ihre farbenfrohen & dynamische Kunstwerke entstehen in mehreren Farbschichten, wobei ihr Fokus in der Farbtiefe liegt.
Verschiedene Untergründe werden zu einer strahlenden Neonexplosion – vereint mit kontrastreichen Farben – die dazu einladen in Details zu versinken.
Sie konzentriert sich hauptsächlich auf abstrakte Bilder, die sie schwerpunktmäßig mit Acryl malt und mit anderen Materialien kombiniert.
Yvonne Wilken D4/1
„Nicht die naturalistische oder fotorealistische Umsetzung in Portraits, Landschaften und emotionalen Situationen liegt mir am Herzen, sondern das Festhalten meiner Empfindungen zum gemalten Sujet, wobei die Farbe über die Form dominiert.
Ich fühle mich dem französischen Fauvismus und dem deutschem Expressionismus nahe und lasse mich bei häufigen Museumsbesuchen gerne von den Meistern des 19. und 20. Jahrhunderts inspirieren, was sich manchmal in Hommagen und Kunstzitaten niederschlägt (Modigliani, de Chirico, Beckmann, Gauguin, Schlemmer, etc.).“
Martina Winkelmann D4/1
„Freunde behaupten, ich hätte ein natürliches Talent Menschen im richtigen Augenblick zu fotografieren, somit ein ausdrucksstarkes Portrait zeigen zu können. Das stimmt, doch ich möchte noch andere fotografische Seiten von mir leben. So wie auf dieser Ausstellung, Menschen in einem anderen Licht, abstrakt und farbenprächtig.“




















































